Eine berührende Begegnung

Mein (Freimaurer) Bruder R. K. berichtete vor Kurzem von seiner Begegnung mit einem älteren Mann. Mit Zuustimmung von Bruder R. K., möchte und darf ich seinen Beitrag gerne hier teilen.

Gestern hatte ich eine berührende Begegnung.

Mit meiner Frau und meinem Sohn waren wir in unserem Dorf spazieren. Unser Sohn war vergnügt und ist vor uns hergelaufen.
Ein alter Mann, der grade aus seiner Haustür trat, sprach ich an. Mit Blick auf unseren Sohn sagte er: „Wie bekommt man so was hin? Ich habe es in meinem Leben nicht geschafft. Ich habe immer gearbeitet, das erste Haus gebaut, umgezogen, das zweite Haus gebaut, immer nur Arbeit. Mit meinen Neffen habe ich keinen Kontakt, denn ich habe mir nie die Zeit genommen, eine Beziehung aufzubauen. Vor zwei Jahren ist meine Frau gestorben, jetzt bin ich alleine.“
Wir haben noch eine Zeitlang miteinander gesprochen, dann ging er seiner Wege.
Carpe Diem, meine Freunde. Vergesst bei allem was Ihr tut, die Liebe nicht.

In der Freimaurerei gibt es ein Symbol welches uns daran erinnert unsere Zeit mit Weisheit einzuteilen. Desweiteren gibt es auch Symbole, welche uns auf unsere Vergänglichkeit hinweisen, denn unsere Zeit, die wir auf Erden verbringen ist nur begrenzt.
Doch wie leicht es ist dies zu vergessen, kann man, denke ich, an dem Gespräch erkennen.

Lieber Bruder R. K. Ich danke Dir für diese Zeilen und dass Du meine heutige Planung über den Haufen geworfen hast.

Ich fahre also nun zu meiner Mama und danach zum Grab meines verstorbenen Papas. Beides überfällig.

Ich kann die Welt nicht verändern…

… aber einen einzelnen Menschen, mich selber.

Ein einfacher Satz. Doch wie schwierig es ist diesen umzusetzen erleben wir jedes Jahr aufs Neue, wenn wir am 31.12. gute Vorsätze für das neue Jahr festlegen und einige davon schon kurze Zeit später wieder verworfen werden.

Nicht so für Karlheinz Böhm, der mit einer Wette bei „Wetten Dass“ etwas Großes geschaffen hat was wohl niemand für möglich gehalten hätte.

Heute wäre er 87 Jahre geworden.

Lieber Bruder Karlheinz.
Auch ich kann die Welt nicht verändern. Aber ich bemühe mich, mich mich selbst zu ändern.

Zur Erinnerung einige bunte Bilder mit den Menschen, welche, wie man unschwer erkennen kann, am Herzen lagen.

Fotos (von links nach rechts) aufgenommen von:
Peter Rigaud, Rainer Kwiotek, Ronnie Zimmermann, Menschen für Menschen, RainerKwiotek

Die Begegnung

Vor einiger Zeit hatte es mich zu einer Beförderung zweier Lehrlinge nach Limburg an der Lahn geführt. Der masonische Start in den Tag fing jedoch schon etwas früher an.

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Gruppenzwang in der Freimaurerei? Big ;-)

Auf Bitten meiner Brüder Philip Militz und Rene Schon habe ich mich entschlossen meinen Blog wieder aufzunehmen. Leider konnte ich die Beiträge aus meinem alten Blog nicht mehr retten und auch das Erstellen unter dem alten Namen scheint irgendwie nicht hinzuhauen.
Streiche daher Freemason75 und setze dafür DreimalX.

Nun Philip und Rene, ich sage es mal wie Marius Müller Westernhagen in seinem Lied „Wieder hier“:

Ich bin wieder hier. In meinem Revier. War nie wirklich weg. Hab mich nur versteckt.